Lebenslauf

Geboren 1992 in Hamburg. Aufgewachsen in der Hamburger Metropolregion. Abitur in Ahrensburg, dann Studium der Politik und Sozialökonomie in Kiel und Hamburg. Arbeit für den DGB Nord und zuletzt in einer Hamburger Kommunikationsagentur.

Mit 15 Jahren in die SPD eingetreten. SPD-Kreisvorstand in Stormarn, erst Landesvorstand der Jusos (SPD-Jugendorganisation) und jetzt stellvertretende Bundesvorsitzende. Für mich ist internationaler Austausch besonders wichtig. Seit vielen Jahren bin ich viele Wochen im Jahr in Europa und darüber hinaus unterwegs. Ich glaube, dass die Begegnung von Menschen auf Augenhöhe viele politische Probleme lösen kann. Deshalb mache ich mit viel Einsatz Friedensprojekte im Nahen Osten, und politische Bildung für mehr Demokratie in Nordafrika und auf dem Balkan. In meiner Freizeit mache ich gerne Sport und koche und reise mit meinem Partner. Ich stehe auf Platz fünf der Bundesliste der SPD für die Europawahl.

Meine Themen: Migration- und Friedenspolitik, außerdem der Einsatz für die Region rund um die Ostsee.

Lebensweg

Geboren bin ich 1992 in Hamburg. Die Familie meiner Mutter musste aus politischen Gründen aus dem damaligen Persien nach Deutschland fliehen und hier neu anfangen.

Kinderfoto von Delara Burkhardt
Orangen mag ich noch heute.

Das Thema Migration war dadurch immer präsent. Früh habe ich gemerkt, dass Vielfalt eine Bereicherung ist und die vielen Einflüsse meiner Kindheit sehr prägend für meine persönliche Entwicklung war. So feierten wir Nouruz, das persische Neujahrsfest und ich sang Weihnachten im plattdeutschen Kinderchor. Aufgewachsen bin ich mit meinen Eltern und meinem kleinen Bruder im nördlich von Hamburg gelegenen Siek im Kreis Stormarn. Nach Studium und Arbeit in Hamburg, wohne ich jetzt wieder in Kiel.

Ausbildung und Beruf

Mein Abitur habe ich an der Stormarnschule in Ahrensburg gemacht. Dort habe ich mich als Klassensprecherin und vor allen Dingen in der Schülerzeitung engagiert. Danach folgten ein Bachelorstudium der Sozialwissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und ein Masterstudium Sozialökonomie in Hamburg.

Ich arbeite in einer Hamburger Kommunikationsagentur.

Mein Studium habe ich mit Arbeit für einen Landtagsabgeordneten und den DGB Nord finanziert. Als Trainerin in der gewerkschaftlichen Berufsschularbeit teame ich Projekttage zu Demokratie und Mitbestimmung, informiere Azubis über ihre Rechte und Möglichkeiten der Interessenvertretung. Außerdem ermöglichte mir ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung nötige Freiräume für das Ehrenamt. Seit 2017 arbeite ich im Projektmanagement in einer Hamburger Kommunikationsagentur.

Hobby

Über zehn Jahre habe ich für den Ahrensburger TSV geschwommen. Wochenenden, habe ich mit dem Team überwiegend in Schwimmhallen verbracht, wir haben Nudeln und Traubenzucker gegessen und uns gegenseitig angefeuert.

Ich reise gerne mit meinem Freund.

Nach dieser intensiven Zeit mit bis zu vier Mal Training in der Woche, war mein Schweinehund oft größer als der Sportdrang. Das hat sich nun wieder geändert, Sport ist für mich ein wichtiger Ausgleich zum vielen Sitzen im Arbeitsalltag. Außerdem koche und reise ich gerne mit Freund*innen und meinem Partner und gehe auf Festivals. Das Dockville in Hamburg ist für mich dabei eine jährliche Tradition.

Politik

Schon immer war ich politisch. Als die damalige schwarz-gelbe Landesregierung das “Turbo-Abi” in acht Jahren einführte und landesweit Schülerinnen und Schüler in Schulstreiks dagegen mobilisierten, wurde für mich deutlich, dass man für Veränderung Verantwortung anpacken muss in einer Demokratie und entschloss mich, einer Partei beizutreten.

Delara Burkhardt spricht auf dem Bundesparteitag
Ab dem ersten Tag habe ich mich in bei der SPD eingemischt.

Seit zehn Jahren bin ich Mitglied in der SPD und ihrer Jugendorganisation (Jusos). Ab dem ersten Tag habe ich mich aktiv eingemischt und habe die örtliche Gruppe der Jusos wiederbelebt. Später wurde ich den Landesvorstand der Jusos gewählt. Seit 2015 bin ich stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos. Im Vorstand bin ich für Gleichstellungs, Migrations- und Friedenspolitik zuständig.

Besonders wichtig war mir dabei immer die Bündnisarbeit mit Zivilgesellschaft, Gewerkschaften und Verbänden. Durch die internationale Arbeit der Jusos habe ich viele Erlebnisse in Europa gesammelt. Ich habe unter anderem Projekte im Nahen Osten, Balkan und Nordafrika verantwortet. Ich habe gesehen, was funktioniert und ich habe auch gesehen, wo wir dringend Veränderungen brauchen. Das ist die Motivation für meine Kandidatur für das Europäische Parlament.